Was bringt uns deutschen ZuschauerInnen ein dokumentarischer Filmvergleich zwischen der Abtreibungspraxis in Südafrika und in Polen?
Kurz zusammengefasst:
- tatsächlich neue Erkenntnisse
- das Kennenlernen einer sehr sympathischen und engagierten Filmemacherin
- eine intensive Diskussion über reproduktive Selbstbestimmung der Frau, auch in Deutschland
Im Film selbst wird am Beispiel Südafrikas schnell deutlich, dass eine liberale Abtreibungsgesetzgebung nicht zwangsläufig eine liberale Abtreibungspraxis ermöglicht. Moralische und religiöse Werte, vor allem der im Gesundheitswesen Beschäftigten, aber auch die der ausländischen Geldgeber der NGOs sind in der Realität unüberwindbare Hindernisse.

Sarah Diehl und Bettina Renfro Koordinatorin der TERRE DES FEMMES SG Rhein-Main im Gespräch mit TeilnehmerInnen der Veranstaltung
In beiden Ländern ist es für Frauen extrem schwierig, selbst zu entscheiden, ob sie ein Kind austragen wollen oder nicht. In beiden Ländern werden die Frauen in die Illegalität gezwungen und so entscheidet letzten Endes immer noch der Geldbeutel und die medizinische Ausstattung, ob die Frauen gesundheitliche Folgeschäden davon tragen oder gar ihre Entscheidung mit dem Tod bezahlen. Weiterlesen



