30 Jahre TERRE DES FEMMES – 30 Jahre Arbeit für Frauenrechte

Am Samstag, dem 29. Oktober 2011 fand anlässlich des 30jährigen Bestehens von TERRE DES FEMMES in Berlin der Kongress „Mädchenrechte stärken – weltweit“ statt. Unsere Städtegruppe war durch drei Frauen vertreten und wir waren vom Verlauf begeistert: sehr professionell, sehr interessant und sehr kompetent. Beeindruckend die Podiumsgäste:

  • So berichtete Rashida Manjoo, UN-Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen von ihrer Arbeit, von der Bedeutung der UN-Resolution 1325 und machte immer wieder auf die enorme Wichtigkeit von Bildung für Mädchen und Frauen aufmerksam
  • Dr. Sima Samar, Mitglied der afghanischen Menschenrechtskommission, schilderte den mühsamen Kampf für Frauenrechte in Afghanistan, erzählte von kleinen Fortschritten und plädierte für mehr Solidarität vor allem auch von den muslimischen Frauen weltweit.
  • Souad Rejeb, Frauenrechtlerin und Psychologin aus Tunesien, sprach von der Enttäuschung der tunesischen Frauen über den Wahlsieg der Islamisten. Schon kurz nach dem erfolgreichen Sturz des alten Regimes begannen die Islamisten die Frauen, die für mehr Rechte eintraten einzuschüchtern und zu bedrohen, jetzt nach ihrem Wahlsieg befürchten sie grundlegende Einschränkungen.
  • Ingrid Staehle, Mitbegründerin von TERRE DES FEMMES erinnerte sich an die Anfänge des Vereins
  • Ines Pohl, Chefredakteurin der taz moderierte mit viel Humor

Auch in den einzelnen Foren diskutierten Frauen aus aller Welt über die Themen Bildung, Gewalt im Namen der Ehre/Zwangsheirat, Jungfräulichkeit und Weibliche Genitalverstümmelung.

Leiterin des AIM-Projektes in Sierra Leone

Rugiatu Turay,Leiterin des AIM-Projektes in Sierra Leone

Wir freuten uns besonders, Rugiatu Turay aus Sierra Leone persönlich kennen zu lernen. Sie ist die Leiterin des Projekts AIM, das wir als unser Städtegruppenprojekt adoptiert haben.

Am Abend wurde gefeiert. Festlich gedeckte Tische, Kerzenschein, Gitarrenmusik, eine kleine Theatereinlage und vor allem Elke Voltz von der Frauenband „Kick la Luna“ sorgten für gute Stimmung. DJane Annette Kickerqueen haben wir nicht mehr erlebt, wir waren einfach zu müde.

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