19.5.2022 – Lesung aus „Von Kartoffeln und Kanaken“ – mit Diskussion

Bild vom Buchcover

Einladung zur Veranstaltung:
Online, 19.5.2022, 19:00 – ca. 21:00 Uhr
Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/83761042301

Am 19.5.2022 haben wir online Julia Wöllenstein zu Gast, Autorin des Buchs „Von Kartoffeln und Kanaken“. Darin berichtet sie von ihren Erfahrungen als Lehrerin mit Kindern aus bildungsfernen Haushalten und Kindern mit Migrationshintergrund und zieht Schlussfolgerungen daraus. Neugierig gemacht hat uns der Satz „Lehrer sind in erster Linie dem Grundgesetz verpflichtet und nicht falsch verstandener Toleranz.“ und beeindruckend ist im Buch ihre Haltung und ihr Einsatz für die Schülerinnen und Schüler. Das Buch ist 2019 erschienen, hat aber an Aktualität (leider) nichts eingebüßt. Es macht aber auch Hoffnung, dass Lerneffekte nicht ausgeschlossen sind.

Bild von Julia Wöllenstein
Bild & Rechte: Julia Wöllenstein

Julia Wöllenstein arbeitet in Hessen als Lehrerin an einer Gesamtschule und hat einen Lehrauftrag für ästhetische Bildung an der Universität Kassel.

Sie wird aus ihrem Buch vorlesen und wir werden offen dazu diskutieren – und freuen uns auf einen interessanten und lebhaften Abend!

Buchdaten:
Julia Wöllenstein, Von Kartoffeln und Kanaken
Warum Integration im Klassenzimmer scheitert. Eine Lehrerin stellt klare Forderungen.
mvg-verlag.de, 2019, 190S. (als Taschenbuch und eBook)

Info auf unserer Instagram-Seite:
https://www.instagram.com/p/CcLODH7j2mu/

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19.05.2022 – Onlineveranstaltung – Save the Date

Hier ein Save-the-Date: am Do 19.5.2022 (ab circa 19:00 Uhr) planen wir eine Online-Veranstaltung mit Julia Wöllenstein, der Autorin des Buchs „Von Kartoffeln und Kanaken“, in dem sie von ihren Erfahrungen als Lehrerin berichtet und Schlussfolgerungen daraus zieht. Neugierig gemacht hat mich der Satz „Lehrer sind in erster Linie dem Grundgesetz verpflichtet und nicht falsch verstandener Toleranz.“ und beeindruckt hat mich im Buch ihre Haltung und ihr Einsatz für die Schülerinnen und Schüler. Mehr Infos demnächst hier!! Wenn Ihr direkt verständigt werden wollt, schickt uns eine kurze Mail 🙂

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Online-Vortrag 9.3.2022 zur Istanbul-Konvention

Online-Veranstaltung zum Internationalen Tag der Frauen:

Was bringt die Istanbul Konvention den Frauen der Welt?
Wer sind die Gegner der Konvention in Europa?
Was sind die Versäumnisse Deutschlands?

Referentin: Silvia Reckermann (Nord Süd Forum München, Lenkungskreis Bündnis Nordisches Modell)

Mittwoch, 09. März 2022, 19:00 Uhr

Zoom-Meeting:
https://us02web.zoom.us/j/84575844175

Veranstalterin: TERRE DES FEMMES Städtegruppe Rhein-Main

Das europäische Abkommen von 2011 zum Schutz von Frauen vor Gewalt, die Istanbul-Konvention, wurde von der Türkei kürzlich aufgekündigt – aus innenpolitischen Gründen, um einer islamistischen Klientel zu gefallen, die Frauen als Eigentum des Mannes betrachtet.

Die Bundesrepublik hat den Vertrag erst 2018 ratifiziert und am 01.09.2020 einen Leistungsbericht abgeliefert, der jedoch einige Bereiche bewusst ausblendet. Zum Glück haben zivilgesellschaftliche Organisationen die Möglichkeit, Schattenberichte einzureichen.

Wir stellen das Abkommen und seine internationale Bedeutung vor, erwähnen Kernpunkte der Schattenberichte und diskutieren darüber, wie Deutschland seiner Verantwortung für frauenspezifische Menschenrechte besser gerecht werden kann und muss.

Ankündigung in Instagram:
https://www.instagram.com/tdf.rhein.main/p/CZIMlDIgMc1/

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Vortrag: „Das Nordische Modell – Umdenken in der Prostitutionspolitik

Die Nachfrage in Deutschland nach käuflichem Sex macht Prostitution und das Sexgewerbe zu einem florierenden Geschäft: es werden 14,6 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Hier setzt das von TERRE DES FEMMES geforderte Sexkaufverbot an. Es kriminalisiert die Sexkäufer, nicht jedoch die Prostituierten. 

Ist eine Einführung des Nordischen Modells in Deutschland die Lösung?

Simone Kleinert geht zu Beginn ihres Vortrags auf das gewaltvolle System Prostitution ein, erläutert die Folgen für unsere Gesellschaft und erklärt abschließend das Nordische Modell. Es bleibt Zeit für Eure Rückfragen und Diskussion.

Online am
Freitag, 26.11.2021, 19:00 Uhr
Zoom-Meeting:
https://us02web.zoom.us/j/86039669923

Mehr Infos im PDF:

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Online, 26.3.2021 : Warum Feminismus mehr Laizität braucht

Online-Veranstaltung am Freitag, 26. März 2021

Unsere Gesellschaft wird immer komplexer. Ethnische, religiöse und kulturelle Konflikte nehmen zu. Unter Berufung auf Religion und Tradition werden grundsätzliche individuelle Menschenrechte in Frage gestellt – besonders für Frauen. Wie können kulturelle Vielfalt und Menschenrechte unter einen Hut gebracht werden? Wie kann das Zusammenleben in Zukunft organisiert werden?

Wir diskutieren diese Fragen mit der in Frankfurt am Main lebenden italienischen Philosophin Cinzia Sciuto. In ihrem Buch „Die Fallen des Multikulturalismus. Laizität und Menschenrechte in einer vielfältigen Gesellschaft“ (Rotpunktverlag, 2020) thematisiert sie die problematische Seite des Multikulturalismus: Wo man die „Kulturen“ als unantastbares Museumsobjekt und die Menschen nicht als Individuen, sondern als Vertreter einer Gruppe behandelt, da läuft man Gefahr, Verletzungen der Menschen- und insbesondere der Frauenrechte kleinzureden.

Titelseite BuchDaher fordert Cinzia Sciuto: wir brauchen mehr Laizität! Laizität ist die Trennung von Staat und Religion und garantiert die Religionsfreiheit. Aber sie tut dies unter Festlegung von allgemeingültigen Regeln, die auch im Namen von Religion nicht verletzt werden dürfen. Feminismus kann nur laizistisch sein, sagt die Philosophin.

Über die Themen des Buches sprechen wir mit der Autorin am 26. März um 19 Uhr in einer Zoom-Veranstaltung unter folgendem Link: https://us02web.zoom.us/j/87895351035

(Quelle: Cinzia Sciuto)

Cinzia Sciuto ist Journalistin und Autorin. Sie hat in Rom und Berlin Philosophie studiert und an der Sapienza Universität in Rom promoviert. Sie ist Redakteurin bei der italienischen Zeitschrift für Philosophie und Politik „MicroMega“ und schreibt auch für einige deutscheMedien, u. a. „Die Tageszeitung“ und „Faustkultur“. Auf ihrem Blog „animabella.it“ schreibt sie (auf Italienisch und Deutsch) zu Säkularismus, Frauenrechten, Multikulturalismus und Fragen der Bioethik. Sie hat zwei Bücher geschrieben: „Die Fallen des Multikulturalismus. Laizität und Menschenrechte in einer vielfältigen Gesellschaft“ (Rotpunktverlag, 2020; Originalausgabe auf Italienisch Feltrinelli 2018) und „La Terra è rotonda. Kant, Kelsen e la prospettiva cosmopolitica“ (Mimesis Edizioni, Milano 2015). Sie lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main. Sie ist Mitfrau von TDF und in der Städtegruppe Rhein-Main aktiv.

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One Billion Rising: trommelt, tanzt, demonstriert!

14.02.2020 – One Billion Rising, 17:00 Uhr Katharinenkirche/Hauptwache
Auch dieses Jahr beteiligen wir uns wieder an der Tanzdemo und sind Teil des Frankfurter Aktionsbündnisses unter Federführung des Frauenreferats!
-> Info auf den Seiten des Frauenreferats

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Nachlese zum Podium vom 16.1.2020: Durcheinander.

Durcheinander war nach unserer Podiumsdiskussion leider nicht nur unser Informationsmaterial, sondern durcheinander waren auch einige Menschen, die aus Angst vor Gewalt den Raum verlassen haben.

Bereits im Eingangsstatement von Naïla Chikhi hielt eine Gruppe von Störer*innen Plakate hoch, die uns Rassismus vorwarfen und uns mit den NSU-Morden  in eine Reihe stellten. Dann wurde die Bühne mit einem großen Leintuch-Banner, gehalten von mehreren Leuten besetzt. Und auch wenn weitergehende Gewalt von dieser Gruppe erklärtermaßen nicht geplant war, war die Atmosphäre so aufgeladen, dass sie von vielen Anwesenden als Furcht erregend empfunden wurde. Im Hintergrund des Saals kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung aus bisher ungeklärter Ursache (unerlaubtes Filmen?), bei der ein Infotisch umgeworfen wurde. Spätestens da wurde auch aus dem Publikum die Polizei gerufen. Und erst als die Polizei da war, konnte die Veranstaltung fortgesetzt werden. Lebt man so Meinungsfreiheit, oder erzeugt man so Sprechverbote und Angstatmosphäre?

Durcheinander war damit auch unser Zeitplan, aber nicht die Diskussion, die wir fortsetzen konnten (was die Presse leider nicht immer richtig mitbekommen hat). Herzlichen Dank an Moderatorin, Podiumsteilnehmende und rund 40 Anwesende, die abgewartet hatten, bis wieder Gesprächsatmosphäre im Saal herrschte, und die sich lebhaft am Publikumsteil der Diskussion beteiligten. Sehr viel später als geplant, schlossen wir dann die Veranstaltung ab.

Enttäuschend fanden wir, dass keine*r der Störer*innen und niemand von ihren Unterstützer*innen den Mut hatte, da zubleiben und zur Diskussion beizutragen. Wir haben keine Argumente gehört, sondern nur Banner und Versatzstücke ins Gesicht gehalten und geschrien bekommen. Ziel schien zu sein, eine Diskussion gar nicht zu zulassen, sondern die Veranstaltung zu verhindern.

Durcheinander gebracht haben die Störer*innen für sich die Sache mit der Einseitigkeit: Wer unsere Einladung gelesen hat weiß, dass andersherum die Einseitigkeit des offiziellen Rahmenprogramms zur Ausstellung 2019 schon damals kritisiert wurde, und dass das Versprechen einer Einladung zur Diskussion an die Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung nicht erfüllt wurde. Wir wollten bewusst ein Podium für die dort fehlende Gegenposition sein – und wir waren offen für alle Diskussionsbeiträge aus dem Publikum im Rahmen der Podiumsdiskussion. Dass es keine Diskussionsbeiträge von Andersdenkenden gab, sondern Banner, eine Bühnenbesetzung und danach gähnende Leere auf den Stühlen der Störer*innen, ist nicht unsere Wahl gewesen. Wer zugehört hat, weiß außerdem, dass insbesondere die Position von Uwe Paulsen nicht identisch ist mit der von Naïla Chikhi oder Ingrid König. Und dass jede der Personen aus ihrer eigenen Lebenswirklichkeit und -sicht heraus gesprochen hat.

Wohl nicht durcheinander gebracht, sondern absichtlich diffamierend ist der Vorwurf des Rassismus, wenn es um Kritik an frauenverachtender und menschenfeindlicher Religionsinterpretation und politischer Interessensdurchsetzung geht. Dass man dafür auch noch die Mordopfer der NSU  instrumentalisiert, empfinden wir als unerträglich.

Wir sind von mehreren Teilnehmer*innen, die bis zum Schluss geblieben sind, gebeten worden, an dem Thema dran zu bleiben und weiter eine kritische Stimme zu sein. Ganz sicher werden wir weiter daran arbeiten, für alle Mädchen und Frauen ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben zu erreichen – unabhängig von ihrer Herkunft und Weltanschauung. Da lassen wir uns nicht durcheinander bringen!

Auf dem Podium: Ingrid König, Moderatorin Fatma Keser, Uwe Paulsen und Naïla Chikhi. (Bild: K. Wenzel)

Presse-Berichte aus erster Hand – Dass die Veranstaltung abgebrochen wurde, ist ein falscher Eindruck, da die Journalistin zu früh gehen musste, um die Redaktions-Deadline einzuhalten. Er ist im späteren Artikel dann auch korrigiert.

https://www.emma.de/artikel/das-ist-antidemokratisch-337441 : Interview mit Naïla Chikhi – Info aus erster Hand

https://m.faz.net/aktuell/rhein-main/podiumsdiskussion-zum-thema-kopftuch-endet-im-studierendenhaus-der-goethe-universitaet-in-schlaegerei-16585977.html

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/polizei-ermittelt-nach-pruegelei-bei-kopftuch-debatte-16587737.html

Unsere Einladung und Pressemeldung zur Veranstaltung:
http://www.frauenrechte-rheinmain.de/2019/11/vorankundigung-16-01-2020-podiumsdiskussion-verschleierung/

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Vorankündigung: 16.01.2020 – Podiumsdiskussion „Verschleierung.“

Ankündigung und herzliche Einladung zur Podiumsdiskussion:
Donnerstag, 16. Januar 2020, 19:00 Uhr
Festsaal im Studierendenhaus, Mertonstraße 26-28, 60325 Frankfurt am Main
Die Verschleierung;
Modeaccessoire, ein religiöses Symbol oder ein politisches Instrument?
Eine Neubewertung einer umstrittenen Ausstellung

Podiumsgäste:
Uwe Paulsen, Stadtverordneter der Grünen-Fraktion der Stadt Frankfurt, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Frauen;
Naïla Chikhi, Unabhängige Referentin für Frauenpolitik und Integration, Autorin
Ingrid König, Publizistin und ehemalige Schulrektorin in Frankfurt-Griesheim
Moderation:
Fatma Keser, Allgemeiner Studierendenausschuss der Goethe-Universität Frankfurt
Veranstalter:
Terre des Femmes Städtegruppe Rhein-Main
AStA der Goethe-Universität Frankfurt
Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung

Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion im Podium und mit den Besucher*innen!

Pressemeldung und weitere Infos:
Pressemeldung und weitere Infos zum Podium (Format PDF)

Pressemeldung und weitere Infos zum Podium (Format OpenDocument)
Ankündigungsflyer Podium (PDF)

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Veranstaltungstip: 22./23.11., Narmina – die Kriegerin

Wie unsere Filmvorführung (am 25.11. ) behandelt auch ein Theaterstück, das in Kürze auf der Interkulturellen Bühne Premiere hat, das Thema Gewalt im Namen der Ehre.

Narmina – die Kriegerin, 22./ 23.11.2019, 20:00 Uhr
weitere Infos:
http://interkulturelle-buehne-frankfurt.de/programm/narmina-die-kriegerin-premiere

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25.11.19: Filmvorführung & Filmgespräch „Nur eine Frau“

Montag 25.11.2019 –
Film „Nur eine Frau“, 20:00 – ca. 22:30 Uhr

Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen laden wir zu einer Vorführung mit Filmgespräch in Zusammearbeit mit dem Frankfurter Mal seh’n Kino und FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht eV. ein.
Ort: Mal seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6, Frankfurt
Eintritt: Kinopreis (8€ / ermäßigt 7€) – FSK:12

Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November, möchte die TERRE DES FEMMES Städtegruppe Rhein-Main mit dem Film „Nur eine Frau“ das schwierige Thema der Gewalt im Namen der Ehre ansprechen.

„Nur eine Frau“ hatte im Mai 2019 Filmstart in Deutschland. Der Film greift die Lebensgeschichte der Berlinerin Hatun Sürücü auf. Im Namen der Familienehre wurde sie 2005 von einem Bruder erschossen, weil sie ein freies und selbstbestimmtes Leben führen wollte. Produziert wurde der Film von Sandra Maischberger, Regie führte Sherry Hormann, die Hauptrolle spielt Almila Bagriacik.

Im Gespräch nach dem Film wird es zusammen mit einer Vertreterin von FIM um die Situation in Frankfurt und Hessen gehen, und um Möglichkeiten der Prävention und Hilfestellung. Auch Fragen aus dem Publikum sind willkommen und wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!

Einladung & Pressemeldung:
Open Document (.odt): pressemeldung-TDF-SG-RheinMain_20191125-Film_w
PDF: pressemeldung-TDF-SG-RheinMain_20191125-Film.pdf
Offizielle Filmseite: http://nureinefrau-derfilm.de/

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