Filmtipp: The Cut

The Cut

Mittwoch, 3. Juli 2013

19 Uhr

Ledermuseum Offenbach

Der Film “The Cut” ist die Abschlussarbeit der kenianischen Filmemacherin Beryl Magoko, die in ihrem Heimatdorf Beschneidungsrituale an Jungen und Mädchen dokumentiert hat. Der Produzent des Films, Andreas Frowein lebt u.a. in Frankfurt. Seit Oktober 2009 baut er an der Kampala University als Leiter und Dozent die Abteilung “Film-TV-Video” und die Filmklasse auf. Beryl war seine Studentin.

Der Film dauert 45 Minuten, Beryl Magoko und Andreas Frowein werden anwesend sein. Im Anschluss an den Film ist eine Diskussion geplant.

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Städtegruppentreffen im Mai

Die Städtegruppe TERRE DES FEMMES Rhein-Main hat eine neue Koordinatorin und eine neue KOStellvertreterin und offensichtlich sind wir im Moment gut aufgestellt, 16 kompetente und aktive Frauen.

Die SG ist vertreten

am 1. Juni 2013 bei Blockupy in Frankfurt

am 5. Juni 2013 bei der Filmvorführung “Miss Representation” in der HFG Offenbach

am 3. Juli 2013 bei der Filmvorführung “The Cut” im Ledermuseum Offenbach

Wir weisen auf einen Vortrag in der Zentralbibliothek Frankfurt am 10. Juni 2013 hin: “Wer wir wurden, wer wir sind. Deutsche Biographien” über Alice Schwarzer.

Unser nächstes Treffen findet am 24. Juni 2013 statt.

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Blockupy – Wir sind dabei

Kundgebung ab 11:00 Baseler Platz – Internationale Demo – Schlusskundgebung

Zumindest zwei ausgeschlaffene SG Mitfrauen treffen sich um 11:30 unter dem roten TERRE DES FEMMES Banner: gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei.

TERRE DES FEMMES weist schon zeit Jahrzehnten auf den Zusammenhang von Menschenrechtsverletzungen in Zusammehang mit einer deregulierten Globalisierung und der Profitgier Multinationaler Konzerne hin.

Aktuell bei der Kampagne Zwangsprostitution und Menschenhandel, aber auch bei der Aufklärung von Produktionsbedingungen in der Textilbranche, hat TDF bereits in den Neunzigern die Arbeitsbedingungen und Niedrigstlöhne kritisiert und die Verbraucher zu nachhaltigem Konsum aufgefordert.

Das individuelle Konsumverhalten allein, kann aber die systemimanente Dauerkrise nicht beenden. Zeit also global und gemeinsam einen Paradigmenwechsel zu fordern und sich vernetzen.

Wir freuen uns über Mitfrauen, die spontan mit uns gehen.

http://blockupy-frankfurt.org/

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Filmtipp: Miss Representation

Filmvorführung Dokumentation “Miss Representation” (Original Version Englisch) mit anschließender Diskussion  – TERRE DES FEMMES Städtegruppe Rhein-Main kooperiert

5. Juni 2013 – 19:00 Uhr – hfg Campus – Kapelle

hfg Offenbach (Hochschule für Gestaltung)

Schloßstraße 31,  63065 Offenbach am Main

Der Film Miss Representation der Amerikanerin Jennifer Siebel Newsom zeigt eindrücklich, wie mächtige und einflussreiche Frauen in Amerika in den Massenmedien unterpräsentiert sind und oft in einer herabsetzenden Art und Weise portraitiert werden.

In einer Gesellschaft, in der die Medien die stärkste meinungsbildende Kraft darstellen und damit kulturelle Werte vermitteln, lautet die wichtigste Botschaft an junge Frauen und Männer, dass der Wert und die Stärke einer Frau in ihrer Jugend, in ihrer Schönheit und in ihrer Sexualität liegen und nicht in ihren Führungsqualitäten.

Der Film verknüpft die Geschichten von drei jungen Mädchen mit provokanten Interviews mit Politikern, Journalisten, Entertainern, Aktivisten und Akademikern, wie z.B. Condoleezza Rice, Nancy Pelosi, Katie Couric, Rachel Maddow, Margaret Cho, Rosario Dawson and Gloria Steinem. Er zeigt uns alarmierende Fakten und Statistiken und  bietet den Zuschauern am Schluss eine neue Perspektive.

Frauen, die nach dem Trailer von “Miss Representation” ein positives Beispiel brauchen, was PMS und Frauen als Gastgeberinnen von Late Night Shows tatsächlich für die Medienwelt bedeuten könnten,  sollten zumindest die ersten 15 Sekunden von “In Bed With Joan – Episode 6: Margaret Cho” anschauen und auch der Rest gibt Anlaß zur Hoffnung.

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Lesetipp: Der Frauenkörper – ein Objekt der Begierde, das es zu formen gilt

Im Zusammenhang mit dem Film “Miss Presentation“, den wir in Kooperation am 5. Juni in Offenbach zeigen, haben wir bei unserem letzten Treffen auch über einen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 28. April gesprochen. Der Titel lautet: Die hässliche Seite der Topmodel-Show – Der Frauenkörper ist ein Objekt der Begierde, ein Projekt, das es zu formen gilt. Das lernen schon kleine Mädchen.

Im Artikel wie im Film geht es darum, dass Mädchen und Frauen seit Jahrtausenden suggeriert wird, dass Männer mächtig sind und Frauen ihren Wert durch Schönheit, Jugendlichkeit und Sexualität erhalten. Dass sie nach wie vor sehr oft in den Medien herabsetzenden, entwürdigenden Kommentaren ausgesetzt sind, dass fünfjährige Mädchen mittlerweile in Kosmetiksalons geschickt werden und die Werbeindustrie weiter auf sexistische Anmache setzt. Die Autorin des Artikels, Stevie Meriel Schmiedel  ist Kulturwissenschaftlerin und Genderforscherin.

Wem frauenfeindliche Werbung im öffentlichen Raum stinkt kann auch die Petition von Stevie Meriel Schmiedel unterstützen http://pinkstinks.de/petition/ und am besten gleich noch die Petition der feministischen Partei DIE FRAUEN  bei Change an die Adresse der Bundesfrauenministerin.

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Städtegruppentreffen im April

Unsere Gruppe besteht jetzt schon 9 Jahre und wir freuen uns, dass bei unseren Treffen sowohl noch Frauen aus der Anfangszeit als auch neue Frauen dabei sind. Ab Mai haben wir eine neue Koordinatorin.

Zwei Filmvorführungen stehen auf unserer Agenda.

  • Miss Representation - ein amerikanischer Dokumentationsfilm zum Thema ‘Darstellung von Frauen in den Medien’ am 5. Juni 2013 in der HfG Offenbach (Hochschule für Gestaltung).  mehr …
  • The Cut – ein kenianischer Dokumentationsfilm zum Thema ‘Beschneidungsrituale an Jungen und Mädchen’ (Termin anfang Juli wird noch bekanntgegeben)
  • Zum Thema Frauendarstellung in den Medien haben wir noch kurz über einen Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntag gesprochen. Bereits im März war das Thema Werbung und  Medien auf unserer Agenda und wir haben einen Beitrag zur TERRE DES FEMMES  Kampagne gegen frauenfeindliche Werbung auf unseren Blog online gestellt. Wem frauenfeindliche Werbung im öffentlichen Raum stinkt kann auch die Petition der Artikelverfasserin Stevie Meriel Schmiedel unterstützen http://pinkstinks.de/petition/ und am besten gleich noch die Petition der feministischen Partei DIE FRAUEN  bei Change an die Adresse der Bundesfrauenministerin.

Aufmerksam machen möchten wir auf einen Lernpfad in der Meditathek des Bildungsservers Hessen zum Thema ‘Genitalverstümmelung an Frauen und Mädchen’. TERRE DES FEMMES  und die Städtegruppe Rhein-Main haben inhaltlich mitgearbeitet.

http://mediathek.bildung.hessen.de/material/erziehung-bildung/gesundheit/koerper/beschneidung_maedchen/index.html

Last not least stand noch eine kurze Abschlussbesprechung zum Women of the World Musikfestival auf unserem Programm. Das Festival war ein großer Erfolg, die Kooperation hat Spaß gemacht, könnte aber in unserem Sinne noch intensiviert und zielgerichteter werden. 2014 ist schon in Planung!

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Women of the World Festival im Radio

hr1-LOUNGE in Concert – Jem Cooke und Lizz Wright live

Heute Montag, 29. April 2013, 20:00 Uhr sendet der HR Mitschnitte der Concerte dieser beiden Künstlerinnen mit Ihren mitreißenden Stimmen. Für alle, die nochmal dieses Event vor Ihrem inneren Auge aufleben lassen wollen oder leider keine Zeit hatten und sich auf das nächste Festival 2014 mit uns freuen.

Wie uns der künstlerische Leiter des Festivals Bernd Hoffmann  mitteilte, war das Festival ein voller Erfolg und wurde diesses Jahr noch besser  vom Publikum angenommen. Das Festival Team um Bernd Hoffmann und KBK stürzt sich bereits in die Vorbereitungen für 2014 und bucht bereits wieder außergewöhnliche Künstlerinnen und es wird sicher das ein oder andere Wiedersehen mit unseren persönlichen Lieblingen des diesjährigen Women of the World Festival geben.

Auch für die SG Rhein-Main war das Festival eine spannende Zeit mit interessanten Gesprächen mit den Künstlerinnen und Künstlern, Begegnungen der besonderen Art und neuen Kontakten mit Menschen, die sich auch für Frauen- und Menschenrechte mit engagieren wollen.

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Interview mit Lorna von Skinny Lister

Beim Women of the World Festival 2013 stellte sich die Leadsängerin von Skinny Lister unseren Fragen

Skinny Lister ist eine fünfköpfige, britische Band deren Musik an Irische und Englische-Folk Songs, Shanties und Traditionals angelehnt ist.
Am 5. April 2013 traten sie im Rahmen des Women of the World Festival im Club Nachtleben in Frankfurt auf.
Die Band spielte nicht nur auf der Bühne, sondern auch mittendrin im hingerissenen Publikum und durfte sich erst nach mehreren Zugaben von der Bühne verabschieden. Nach dem Auftritt nahm sich die Leadsängerin Lorna die Zeit, unsere Interviewfragen zu beantworten. Das Interview führte Karin für die Städtegruppe Rhein-Main.

TdF: What was your first thought, when you heard about the Festival, respectively were booked for the Festival?
Lorna: Women are great. I am definitely the most bossy member and the men do what I say (kind of).
TdF: Do you like the concept or the  idea?
Lorna: Of course. Not everyone is as privileged as me.
TdF: When did you start making music and did you plan to become a professional musician?
Lorna: No. But I wanted to join in the fun. The fellas have been playing along time and agreed I would get on board.
TdF: Do you think women have a different  approach to music or writing song texts?
Lorna: I think everyone has a different approach. It’s whatever works for you.
TdF: Do you believe music can change the world?
Lorna: Yes! It really empowers people and unites.
TdF: How about your music?
Lorna: Our music is all about people enjoying. Themselves and being as me.
TdF:  Have you heard about TDF before? If yes: where/how?
Lorna: No, but now we will spread the word.
TdF: Do you have any information about the issues we are dealing with and the human rights violations like: Human Trafficking, human trafficking of women into prostitution or slavery, child abuse, Female Genital Cutting ect.
Lorna: Yes I knew there is far more trafficking them people know about and find it very upsetting. Anything I can do to help …
TdF: Where did you get the information and do you already support an NGO or any charity?
Lorna: I’ve worked in an NGO in India, for Social Change and Development.
TdF: Would you like to become a TDF ambassador and speak out for our organization?
Lorna: I’m a horrible drunk! One day.
TdF: How did you like this years Valentine´s Day? Have you heard about Eve Enslin´s One Billion Rising? (She did not hear about it so far. But it sounds interesting to her.)
Lorna: I’ll check it out!!
TdF: How would you change the world? (concerning human rights for women?)
Lorna: I can’t answer. Its too frustrating. Every little thing helps though.
TdF: What do you think, if you here the words patriarchy or feminism? Would you call yourself a feminist?
Lorna: I don’t associate myself with the words. Maybe I am a feminist without knowing.
TdF: Your message to the world (as a women).
Lorna: Believe in yourself.

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Mr. Greenbird beim Women of the World Festival & on Tour

Gerade noch beim Women of the World Festival im Gibson in Frankfurt ist das Duo mit Band am Sonntag in Wiesbaden

Der Klassiker unter den Künstler Kommentaren kam vom Sänger von Mrs Greenbird. Zu seiner Verwunderung waren Mrs. Greenbird beim Women of the World Festival eingeladen. Er hatte auch eine schöne biologistische Erklärung: Sie ist ganz eingeladen und er vermutlich nur halb. Dabei ist es aus unserer Sicht viel einfacher. Sein Glück, daß er eine Gesangspartnerin mit wunderbarer klarer Stimme hat, die er voll und ganz unterstützen darf.

Neben eigenen Stücken, gab es eigenwillige Interpretationen von Klassikern wie Frozen von Madonna bis “The one that I want” aus dem Grease Soundtrack.
Auch das wieder ein lustiges Mitmach Konzert, was bei Women of  the World schon Tradition hat. Es gab Schnipp-Rhythmus und Tanz Coaching. Tolle Stimmung und ein exzellenter Sound für zwei klare Stimmen in einer coolen Location im Industriedesign.
Zum Schluß gab es Ihre “Lieblingsabschiedschnulze” “It´s always you” vom aktuellen Album.

Zwei ausergewöhnliche Musiker mit Hang zu Retro. Ihr Debütalbum in Vinyl und Shirts mit Russisch Brot Typografie, aber zeitgemäß aus Biobaumwolle und klimanneutral mit Wind und Sonnenenergie hergestellt. Mrs. Greenbird scheinen offensichtlich ein Faible für grün zu haben. Finden wir gut und übers beseelte zuhören habe ich doch glatt vergessen Bilder zu machen. Egal Bilder, Infos und weitere Termine gibt es direkt bei Mrs Greenbird.

Am Sonntag, den 14.04 sind sie nochmal in Wiesbaden im Schlachthof zu hören.

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Alice Francis beim Women of the World Festival

Interview mit Alice Francis und Mr. Goldielocks

Alice Francis bewundert Josephine Baker und trifft mit ihren 20er Jahre Sound genau den Zeitgeist, aber nur in musikalischer Hinsicht, sonst ist sie ganz 21. Century und engagiert sich in Ihrer Heimat Rumänien.

Vor ihrem Auftritt im Velvet Club ist sie spontan bereit mit Ihrem Bandkollegen auf dem Matrazenlager im Black Music Floor ein kleines Interview zu geben. Etwas gesundheitlich angeschlagen, erweist sie sich dennoch als putzmuntere und witzige Gesprächspartnerin. Auf der Bühne ist Sie dann Vollprofi und heizt dem Publikum im Clubraum ganz schön ein mit einer irrwitzigen Mischung aus Roaring 20ies Liedgut-Stil mit Einlagen von Dancehall, Funk  bis hin zu HipHop Passagen. Das reisst auch alle mit und kein Körperteil bleibt still: alles hüpft und tanzt am Dienstag im Charleston Fieber. Eine absolute Live Band und für zu Hause gab es die St. James Ballroom CD, die einen am nächsten Morgen den Muskelkater vergessen läßt.

Für die Fashion Victims unter den Feministinen gib es hier den Alice´s Fashion Blog für Ihren unvergleichlichen Stil.

Wir freuen uns schon auf eine Botschaft für TERRE DES FEMMES von Alice Francis nach Ihrer Kanada Tour.

Heute Abend geht es weiter mit Icona Pop in Sankt Peter.

Hier schon ein mal ein Interviewausschnitt:

BR: Erst einmal Herzlich Willkommen beim Women of the World Festival. Ich bin Bettina von Terre des Femmes.
Uns würde natürlich brennend interessieren,was Du gedacht hast, als Du für das Women of the World Festival gebucht wurdest.

Alice Francis: Oh Gott was hab’ ich da gedacht? Ich hab´ gedacht. Wow! Festival in Frankfurt! Super. Was is es? Dann habe ich ein bißchen recherchiert. Dann hat mich mich auch noch Missy Magazin dazu gefragt, deshalb habe ich das vorher ein bißchen gegoogelt. Was sie mich dann auch dazu gefragt haben war:  Ja findest Du das gut, das man da extra was für Frauen macht?

BR Das wäre dann meine nächste Frage gewesen.

AF (lacht) oh sorry.
BR: Macht nichts, kannst Du gerne gleich mit reinpacken.

AF: Jede Art von Festival, Party und Feierei bin ich auf jeden Fall immer dafür. Ja ob man jetzt – j a kommt halt drauf an wie man es sieht- es soll ja kein “Wir schließen jetzt die Männer aus” sein, sondern ich fasse das eher so auf: Wir kommen zusammen, es gibt viele junge weibliche Künstler in Deutschland und überhaupt auf dieser Welt und es ist einfach schön sie jetzt zusammenzubringen und das auf einem Festival so zu vereinen.
BR: Wir sind da ja auch nicht  ganz so genau. Du bist ja die Frontsängerin und in der Band sind schon Männer.

AF: Ja! Da ist zum Beispiel ein Exemplar.

BR: Was hast Du gedacht bei dem Festivaltitel?

Mr G:  Women of the World? Ich habe gedacht: Ah ein Traum! Das wird der Hammer. Für uns Jungs ist das der Himmel auf Erden. Welcher Mann feiert nicht gerne die Weiblichkeit. Ne?

BR: Gut zu hören.

FR gesteht: Ich hatte ich sozusagen eine Art freudschen Versprecher. Als ich es auf unsere Seite gepostet, habe ich bei “the World” das “t” weggelassen und dann stand da “Women of he World”. Auf jeden Fall habe ich da  ein “he”  eingebaut und alle haben sich kaputtgelacht. Aber es war keine Absicht.

BR: Gibt es für Dich irgendwelche Rollenvorbilder oder eine Women of the World? Eine Musikerin, die Dich inspiriert?

AF: Ich bin ein Riesenfan von Josephine Baker. Sie ist, jaaa- ich weiß jetzt nicht als Vorbild,  aber sie war eine großartige Künstlerin. Sie hatte generell ein bewegtes Leben und sehr viel Courage. Sie war einfach eine großartige Persönlichkeit.

BR: Und jetzt als Musikerin: Hast Du schon gemerkt, dass es schwieriger ist für Frauen? Das war auch so die Idee von Bernd Hoffmann (Initiator des Festivals und künstlerischer Leiter (Anm. d. Red.), der gesagt hat, sie wären unterrepräsentiert, gerade auch auf der Musikmesse, hattest Du so einen ähnlichen Eindruck?

AF: Ja auf jeden Fall. Also was das Business dahinter angeht, das ist absolut eine Männerdomäne, würde ich sagen, immer noch. Es gibt sehr viele Frauen, die auch große und wichtige Positionen in diesem Business haben, aber ich war beispielsweise letzte Woche beim Echo und da habe ich das sowas von gesehen, daß die ganzen Leute hinter dem Business: Das waren alles nur Männer. Ja, deswegen sind die Frauen da schon unterrepräsentiert.

BR: Wir sind ja eine NGO, eine Nichtregierungsorganisation, die sich für Frauen- und Menschenrechte einsetzt und unsere Themen sind zum Beispiel Häusliche Gewalt, Zwangsprostitution, Kindesmissbrauch und auch international, dann so etwas wie weibliche Genitalbeschneidung. Hast Du schon mal irgendwie Berührung gehabt mit den Themen oder mit Frauenbewegung und Frauenrechten?

AF: Klar das ist ein aktuelles Thema. Wir sind zwar schon einen ganzes Schritt weiter, aber zum Beispiel hundert Jahre zuvor war das noch alles ganz anders. Aber es ist immer noch ein akutes und aktuelles Thema. Also gerade Frauenbeschneidung, ich bin jetzt zwar nicht in Afrika geboren, aber ich habe schon Wurzeln dort und da weiß ich auch, daß es da immer noch Stämme oder Gesellschaften dort gibt, die es machen und meistens passiert das dort aus mangelnder Information. Die sind nicht genügend aufgeklärt darüber und deshalb finde ich es total wichtig und total super, daß es solche Organisationen gibt  und Menschen gibt, die sich dafür einsetzten, den Leuten das näher bringen, daß sie sich überhaupt damit befassen und davon gehört haben. Denn so geht das dann weiter.

BR: Und aus welcher Region sind dann Deine Vorfahren, wenn Du sagst Du hast Wurzeln in Afrika?

AF: Aus Tansania.

BR: Das wäre dann auch ein Gebiet, wo das immer noch praktiziert wird. Unterstützt Du irgend eine Organisation, oder hast Dir überlegt eine Wohltätigkeit, eine Charity zu machen?

AF: Ja also das ist so: Ich komme auch aus Rumänien (lacht). Da bin ich geboren und dieses Dorf, indem wir dort leben, ist ein kleines und wirklich ärmliches Dorf.  Gerade in Rumänien ist das so, daß die Schere riesengroß ist zwischen Arm und Reich. Wir haben dort eine gemeinnützige Organisation gegründet und wir sammeln, z.B. alte Klamotten von Freunden, von seiner Familie (Mr. Golden Eye) und bringen das dann dahin und teilen das dann dort unter den Leuten auf.

Fortsetzung folgt

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