Podiumsdiskussion: Wege zu einer Welt ohne Prostitution

Debatte zur aktuellen Gesetzgebung in Deutschland, Freierbestrafung und UN Women Beschluss zum “nordischen Modell”

Die Frankfurter Gruppe des Frauenverband Courage hat mit einem Bündnis von Abolitionisten und Prostitutionskritiker_innen eine Podiumsdiskussion organisiert. Wie auch auf unserer Podiumsdiskussion vor 2 Jahren löst das Thema innerhalb der feministischen Gruppierungen hitzige und kontroverse Diskussionen aus. Mit dieser Veranstaltung bekommen die Gegner_innen und mit Huschke Mau Frauen, die als Prostituierte gearbeitet haben, ein Podium. Der Eintritt ist frei oder auf Spendenbasis.

Im Begegnungszentrum Gallus

Freitag, 28. Oktober 2016, um 19.00 Uhr

Im Begegnungszentrum Gallus
Frankenallee 206, Frankfurt-Gallus,
Straßenbahn 11 oder 21, Haltestelle Schwalbacher Str.

Referentinnen auf dem Podium:

• Huschke Mau, ehemalige Prostituierte, Mitfrau der Feministischen Partei DIE FRAUEN

• Ulrike Held, Psychologische Psychotherapeutin, Bundesvorstandsfrau des Frauenverbands Courage

• Manuela Schon, Mitbegründerin von Abolition 2014

Veranstaltet von Feministische Partei DIE FRAUEN, Frauenverband Courage – Gruppe Frankfurt, MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) – KV Rhein-Main, Neue Frau,#NoFragida.

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“DAS PRIVATE IST POLITISCH” FRAUEN HELFEN FRAUEN E.V. RÜCKSCHAU – GEGENWART – PERSPEKTIVEN

Ausstellung zur Geschichte der Frauenhausbewegung am Beispiel eines Frankfurter Vereins. Finissage am 12.November zum Thema Stalking

© Frauen helfen Frauen e. V., Zeichnung: Volker Droege

© Frauen helfen Frauen e. V., Zeichnung: Volker Droege

Das Institut für Stadtgeschichte zeigt vom 11. 0ktober – 13. November die Ausstellung des Frankfurter Vereins Frauen helfen Frauen mit dem Titel „das Private ist politisch“. Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte und das Engagement des Vereins, der seit nunmehr 40 Jahren in Frankfurt, Frauen die von häuslicher Gewalt betroffen sind, Zuflucht, Beratung und vielfältige Unterstützung auf dem Weg in ein gewaltfreies Leben bietet.

Die Geschichte des Vereins ist auch exemplarisch für die Geschichte der Frauenhausbewegung der letzten 40 Jahre in der BRD. Als Frankfurter Verein ist er ein Teil der Stadtgeschichte.

Kostenlose Führungen mit PraktikerInnen in der Sonderausstellung gibt es am 23. Oktober 2016, 16:00 mit Christa Wellershaus / Madelaine Baumeister
und am 30. Oktober 2016, 16:00 mit Christa Wellershaus / Jürgen Petermann, Hauptkommissar Staatsbereich Prävention a.D.

Treffpunkt: Karmeliterkloster, Dormitorium

Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte / Frauen helfen Frauen e. V.

Dauer: 60 min

Finissage mit Lesung am 12. November um 15.00 Uhr:
Die Wiener Schriftstellerin Amaryllis Sommerer liest aus ihrem Psychothriller „Selmas Zeichen“, in dem es um das Thema Stalking geht. Dieses Thema ist auch ein Aspekt des Beratungsangebotes in der Beratungs- und Interventionsstelle des Vereins. Selmas Zeichen ist ein spannender Psychothriller, der sich mit dem Thema Stalking beschäftigt und stilsicher und brillant die Gedanken und Gefühle der Verfolgten und dem Verfolger gegenüber stellt.

Im Anschluss an die Lesung gibt  Polizeihauptkommissarin Frau Gerstendorff, vom Polizeipräsidium Frankfurt, Einblicke in die Möglichkeiten von Polizei und Justiz und den empfohlenen Verhaltensmaßnahmen Betroffener zum Thema Stalking.

Es können Fragen an Frau Gerstendorff vom Polizeipräsidium und an eine Kollegin, Frau Schnitzler, aus der Beratungsstelle des Vereins Frauen helfen Frauen gestellt werden.

Im Anschluss an die Lesung gibt uns Polizeihauptkommissarin Frau Gerstendorff, vom Polizeipräsidium Frankfurt, Einblicke in die Möglichkeiten von Polizei und Justiz und den empfohlenen Verhaltensmaßnahmen Betroffener zum Thema Stalking.

Es können Fragen an Frau Gerstendorff vom Polizeipräsidium und an eine Kollegin, Frau Schnitzler, aus der Beratungsstelle des Vereins Frauen helfen Frauen gestellt werden. die Mitarbeiterinnen vom Verein Frauen helfen Frauen wünschen sich im Anschluss eine rege Diskussion.

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Open Books: Lesung mit Mithu M. Sanyal

MITHU SANYAL „VERGEWALTIGUNG. ASPEKTE EINES VERBRECHENS“

Sanyal geht der Frage nach wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann. Sie zeichnet nach, wie wir als Gesellschaft über Vergewaltigung reden und wie sich das wiederum auf die Realität von Vergewaltigung auswirkt. Selbst beim Sprechen über sexuelle Gewalt werden Rollenklischees bedient und es halten sich hartnäckig die Vorstellungen von aktiver, aggressiver Männlichkeit und passiver, bedrohter Weiblichkeit.

In diesem Zusammenhang betrachtet Mithu Sanyal auch die Rolle des Rassismus und wie über die Jahrhunderte Formen der Gewalt gegendert wurden. Sie geht spannenden Fragen nach, wie es kommt, das Täter von der Opferindustrie rumjammern oder ein Nein nicht als solches erkannt haben wollen und betrachtet was Konsens und sexuelle Selbstbestimmung wirklich bedeuten.

Frankfurt am Main | Samstag, 22. Oktober, 17 Uhr | | Mithu M. Sanyal | | Lesung und Gespräch auf dem Lesefest am Römer OPEN BOOKS | Moderation: Antje Schrupp | | Veranstaltungsort: Haus am Dom, Domplatz 3

Von der Autorin des wunderbaren VULA –Buches erwarten eine ebenso spannende, wie umfassende Flugschrift:

Mithu M. Sanyal
Vergewaltigung
Aspekte eines Verbrechens

Edition Nautilus

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Weg mit § 218

Weg mit § 218

Am Samstag findet in Berlin eine längst überfällige Konferenz zum Abtreibungsparagraphen 218 statt.  Seit der Wende gilt für die BRD eine Art Austragungszwang und eine Abtreibung ist nur unter Auflagen und Zwangsberatung möglich und der Souverän gewährt dann Straffreiheit. Damit ist Deutschland ziemlich weit  entfernt von einem liberalen Abtreibungsgesetz wie in der ehemaligen DDR oder Kanada und den restriktiven Richtlinien in Polen wesentlich näher. Dass die technische Ausführung einer Abtreibung nicht mehr Bestandteil des Curriculums in der Ärzteausbildung ist, macht es Frauen einen Arzt für eine Abtreibung zu finden nicht leichter. Zudem beklagt das Bündnis für Sexuelle Selbstbestimmung in seiner Pressemitteilung am Dienstag, dass niedergelassene Ärzt_Innen angefeindet und Beratungsstellen mit Klagen überzogen und von Lebensschützer belästigt und bedroht werden. Am Samstag wird  in Berlin auf einer 2 tägigen Konferenz mit Bündnis Partner_Innen diskutiert, um sich den Lobbygruppen und dem  Druck aus der neuen Rechten entgegenzustellen.

Auch Sarah Diehl ist mit einem Vortrag zu Abtreibung und Medien vertreten.

Gemeinsam wird sich das Bündnis auch gegen den alljährlichen „Marsch fürs Leben“ positionieren, um das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung für Frauen vor Bevormundung zu wahren.

Wir rufen auf zum Aktionstag gegen den „Marsch für das Leben“ am 17.9.2016 in Berlin. Weg mit § 218! Für ein Leben und Lieben ohne Bevormundung! Für die Vielfalt der Lebensentwürfe!

KONFERENZ – DETAILS

Samstag, 9. Juli 2016 von 11 – 20 Uhr und Sonntag, 10. Juli  2016 von 10 – 13 Uhr

Im „Schloss 19“,  Schlossstraße 19, 14059 Berlin , U-Bahnhof: Sophie-Charlotte-Platz. Der Eintritt ist frei.

Programm zur
Konferenz „Weg mit § 218“

Samstag

11 Uhr

Einstiegspodium

  • Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung stellt sich vor | mit Ines Scheibe, Gründerin des Bündnisses
  • Widerstand gegen § 218 | mit Gisela Notz, Historikerin
  • § 218 heute | mit Ulrike Busch, Professorin für Familienplanung

12.30 Uhr

  • Vorstellung der Themengruppen
  • Vorstellung des Resolutionsentwurfs

12.45 bis 15.45 Uhr (einschließlich Mittagspause)

Themengruppen

1. BRD und der Memminger Prozess / DDR und Schwangerschaftsabbruch

mit Magdalena Federlin, Angeklagte im Memminger Prozess, und Ursula Schröter, Soziologi

2. Gewerkschaften und der § 218

N.N.

3. Kliniken, Arztpraxen und der § 218 heute

mit Christiane Tennhardt, Ärztin, und Christian Fiala, Gynäkologe und Gründer des Museums für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch in Wien

4. Christlich-fundamentalistische „Lebensschützer“ und die AfD

mit Eike Sanders, Mitautorin des Buchs „,Deutschland treibt sich ab!ʻ Organisierter ,Lebensschutzʻ, christlicher Fundamentalismus und Antifeminismus“

5. Schwangerschaftsabbruch und die Medien

mit Sarah Diehl, Dokumentarfilmerin

6. Migrantinnen und Geflüchtete und der Schwangerschaftsabbruch

mit Hazal Atay, Women on Waves

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Preisverleihung

19. HFG Rundgang und Preisverleihung im Isenburger Schloß

Nach zwei spannenden Vorträgen, die das Gleichstellungsreferat des AStA im Vorfeld der Preisverleihung organisiert hat, wird nächsten Freitag in der Kapelle des Isenburger Schloßes der 1. AWARENESS Preis ausgelobt. Die Verleihung findet am Freitag den 8.Juli um 18:00 im Rahmen des HFG Rundgang 2016 statt. Wir freuen uns, dass die TERRE DES FEMMES Städtegruppe Rhein-Main den 1. AWARENESS PREIS des Gleichstellungsreferats des AStA der Hochschule für Gestaltung Offenbach als Förderinnen unterstützen konnte.

Vulviva von Laura Baginski, Foto copyright HFG http://www.hfg-offenbach.de/en/pages/annual-show#impressions

Wer schon mal einen Vorgeschmack haben möchte auf die Arbeiten, die zu erwarten sind, kann mit einem digitalen Rundgang auf der Homepage der Hochschule für Gestaltung beginnen und sich die Arbeiten der vergangenen Jahre anschauen. Mein Lieblingsstück ist dabei klar die Bronzestatue von Laura Baginski, da das „unsichtbare Geschlecht“ auch Thema beim Vortrag der Filmlöwin war. Da gehen die HFG Absovent_Innen schon mal mit gutem Beispiel voran, damit auch mal eine Vulva außerhalb der Pornoindustrie zu sehen ist, die nicht nur dem Zwecke der Penetration dienen darf. Wer sich damit noch weiter auseinandersetzen will, warum die Vulva so einen undankbaren Platz zugewiesen bekommen hat und das dies nicht ein universelles Tabu ist, dem sei an dieser Stelle auch der Film Vulva 2.0 empfohlen.

Der Rundgang ist ab Freitag das ganze Wochenende für das Publikum geöffnet.

Freitag, 8. Juli

18 Uhr
Eröffnung HfG-Rundgang + Preisverleihung (Isenburger Schloss, linke Kapelle)

20–23 Uhr
Ausstellungen

22:30 Uhr
18. CrossMediaNight (Schlossplatz)

Samstag, 9. Juli

14–22 Uhr
Ausstellungen

22 Uhr
12. Filmnacht (Schlossplatz)

Sonntag, 10. Juli

14–20 Uhr
Ausstellungen

Ausstellungsorte

Hochschule für Gestaltung Offenbach
HfG-Campus, Schlossstraße 31
Bora-Saal, Ludo-Mayer-Str. 1
Banksy, Kaiserstr. 73
Kappus Seifenfabrik, Ludwigstraße 61

Zu Laura Baginski

Vulviva ist eine Arbeit von Laura Baginski aus dem Jahr 2012. In Ihrer künstlerischen Arbeit zieht sich die Auseinandersetzung mit den traditionellen und tabuisierten Darstellungsformen des weiblichen Körpers und seiner Funktionen wie ein roter Faden hindurch. Dabei bricht Sie diese Formen bewusst in den modernen Darstellungen von stillenden Madonnenfiguren und dem Motiv der vulvaweisenden „Baubo“. http://www.laurabaginski.de/index.php/texte/vulviva–laura-baginski/

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Veranstaltungsreihe zum AWARENESS PREIS Gleichstellungsreferat HFG Offenbach

Vortragsreihe zum 1. Awarenesspreis zum Thema Gleichstellung: Was Karriere für Frauen im Kreativbereich anders macht

Die TERRE DES FEMMES Städtegruppe Rhein-Main freut sich den 1. AWARENESS PREIS des Gleichstellungsreferats des AStA der Hochschule für Gestaltung Offenbach als Förderinnen unterstützen zu können. Die Verleihung findet am Freitag den 8.Juli um 18:00 im Rahmen des HFG Rundgang 2016 statt. Zur Einstimmung findet nächste Woche der zweite Beitrag zur Vortragsreihe statt.

Das Gleichstellungsreferat des AStA der  HFG Offenbach präsentiert:

“The making of…” – Eine Frauenkarriere im Kreativbereich

Donnerstag, 28.06.16, 19:00

HfG Offenbach, rechte Schlosskapelle

Öffentliche Veranstaltung, Eintritt frei

hier gehts zur Facebook-Veranstaltung:

HfG-Gleichstellungsreferat des AStA Facebook

Das wunderbare Plakat zum AWARENESS PREIS  wurde inspiriert durch ein Cover des Magazins  “The Brownies´ Book”, ein Magazin das sich in den 20er Jahren des letzten Jhd. explizit an Afroamerikanische Kinder in den USA richtete. Mehr

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From Reel to Real – Film durch die feministische Brille

Vortragsreihe zum 1. Awarenesspreis: Gründerin des feministischen Online-Filmmagazins Filmlöwin

Vortrag von Sophie Charlotte Rieger

“From Reel  to Real – Film durch die feministische Brille”

Montag, den 20.06., 20 Uhr in der HfG, rechte Schlosskapelle, öffentliche Veranstaltung, Eintritt frei , auch für Nicht-Student*innen.

Sophie Charlotte Rieger ist Mitfrau in der Jury des 1. Awareness Preis | HfG-Gleichstellungsreferat.
Sie lebt und arbeitet in Berlin als freie Journalistin und Filmkritikerin für verschiedene Online- und Printmedien. Ihre Webseite FILMLÖWIN widmet sich ausschließlich Frauen in der Filmindustrie und einer feministischen Filmkritik. FILMLÖWIN ist sozusagen eine Positivliste, weil Frau Rieger es müde war zu kritisieren, was nicht im Film und Filmindustrie nicht funktioniert. Das finden wir einen guten Ansatz und es macht die Suche nach wirklich guten Filmen leicht. Besonders sympathisch fand ich noch Ihren Kommentar zu Kommentaren im Netz und Ihre FAQ´s mit Lesetips, damit sich niemand mit den ewig gleichen Diskussionen um Gleichberechtigung oder gar Wissenslücken aufhalten muß. Außerdem hat Sie sich als fimlosophie sieht fern bei Moviepilot eine zeitlang dem Fernsehprogramm gewidmet. Viele Perlen bleiben nach der feministischen Sichtung vermutlich nicht übrig. Ihre knallharten Kritiken zu Blockbuster Trash gibt es bei http://www.filmosophie.com Neben ihrer journalistischen Tätigkeit bietet sie feministische Skript-Beratung und Drehbuchlektorat an, damit es in Zukunft weniger Verisse von Frauen*seite gibt.

Blog:
http://filmloewin.de/

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Konferenz von Maisha e.V – Women only

Partizipation von Frauen, Empowerment und ein langer Atem: International Conference on Political Participation of Migrant Women

Maisha engagiert sich seit vielen Jahren für Afrikanische Frauen in Frankfurt und bundesweit. In der Jugendherberge in Sachsenhausen findet diesen Freitag  eine Konferenz statt, auf der Sie Ihre Strategien und Methoden gemeinsam weiterentwickeln wollen.

Frauen mit Migrationshintergrund sind noch viel zu unterrepräsentiert im öffentlichen und politischen Leben. Das möchte Maisha e.V. mit Hilfe von bereits engagierten Migrantinnen und AktivistInnen ändern, die mit anderen Frauen diskutieren möchten und praktische Methoden vorstellen und theoretische Grundlagen vermitteln wollen, damit mehr Frauen sich engagieren oder Aktivistinnen in Ihrem Engagement unterstützt werden.

Gerade die Neuankömmlinge liegen ihnen am Herzen, aber auch alle Frauen, die sich bisher noch nicht so recht getraut haben. Also eine gute Gelegenheit sich in Frankfurt und der Region zu vernetzten für gemeinsame politische Arbeit, ob in Parteien oder NGO´s. Wer einen kleinen Vorgeschmack haben möchte, unbedingt das YouTube Video anschauen und auf keinen Fall die Konferenz oder das nächste Jambo!Afrika Fest mit Maisha e.V. verpassen. Maisha bedeutet Leben. Also her mit dem schönen Leben für Alle!  Onwards!

English Information below. Conference for Migrant Women. Refugee Women Welcome.

Konferenzsprache ist Deutsch und Englisch.

Flüchtlingsfrauen sind ausdrücklich willkommen, die Teilnahme ist kostenlos, Mittagessen und Getränke kostenlos

International Conference on Political Participation of Migrant Women

17. Juni 2016, DJH Jugendherberge Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt am Main, 9:30 -16:00 Uhr

Anmeldung online oder per Telefon Maisha e.V. (+ 49 69 904 34905)

Einladung deutsch

Registrierung  online oder per mail bis 15.06. unter maisha-african-women@gmx.de

For English information please go ahead

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HFG Offenbach 1. AWARENESS PREIS

Warum Frauen doch Filme machen und wo gute Filme zu finden sind und wie frau das bewerkstelligt

Die Terre des Femmes Städtegruppe Rhein-Main freut sich den 1. Awarenesspreis des Gleichstellungsreferats der HFG Offenbach als Förder*innen unterstützen zu können. Wir finden es ist eine wichtige Aufgabe im Bereich Kunst und Film Themen wie Rassismus, Sexismus und Homophobie aufzugreifen und Filmemacher*innen und Kunstschaffende*,  die sich mit besonderen Mitteln und künstlerischem Anspruch diesen gesellschaftlichen Themen stellen, zu würdigen.

Gleichzeitig sehen wir einen Preis, der Gleichstellung und die Aufmerksamkeit für Sexismus und Rassismus  in den Fokus stellt, als wichtiges Instrument diese Problemfelder auch in die Aufmerksamkeit angehender  Künstler*innen, Filmschaffender* oder Werbemacher*innen zu rufen. Das es besonders im Bereich Werbung und Film noch genug Luft nach oben gibt Diversität, Gleichstellung oder Geschlechtergerechtigkeit mitzudenken, hat unsere Vernissage zu sexistischer Werbung im November gezeigt. Wir hoffen, dass dieser Preis ein Beitrag dazu ist, dass Frauen*, People of  Colour*, Transsexuelle*, Schwule oder Lesben nicht mehr unterrepräsentiert sind oder nur in überholten Klischees in Film, Kunst oder Werbung vorkommen.

Es freut uns, dass dem Preis auch eine Veranstaltungsreihe zur Thematik vorrausgeht, die zum Teil öffentlich ist. Eingeladen sind alle, die sich gerne an diesem Diskurs um Gleichstellung und Partizipation beteiligen möchten.

Los geht´s mit einem Vortrag von Sophie Charlotte Rieger

“From Reel  to Real – Film durch die feministische Brille”

Montag, den 20.06., 20 Uhr in der HfG, rechte Schlosskapelle,

Öffentliche Veranstaltung, Eintritt frei , auch für Nicht-Student*innen.

Sophie Charlotte Rieger ist Mitfrau in der Jury des 1. Awareness Preis | HfG-Gleichstellungsreferat. Sie lebt und arbeitet in Berlin als freie Journalistin und Filmkritikerin für verschiedene Online- und Printmedien. Ihre Webseite FILMLÖWIN widmet sich ausschließlich Frauen in der Filmindustrie und einer feministischen Filmkritik. FILMLÖWIN ist sozusagen eine Positivliste, weil Frau Rieger es müde war zu kritisieren, was im Film und Filmindustrie nicht funktioniert. Das finden wir einen guten Ansatz und es macht die Suche nach wirklich guten Filmen leicht. Besonders sympathisch fand ich noch Ihren Kommentar zu Kommentaren im Netz und Ihre FAQ´s mit Lesetips, damit sich niemand mit den ewig gleichen Diskussionen um Gleichberechtigung oder gar Wissenslücken aufhalten muß. Außerdem hat Sie sich als fimlosophie sieht fern bei Moviepilot eine zeitlang dem Fernsehprogramm gewidmet. Viele Perlen bleiben nach der feministischen Sichtung vermutlich nicht übrig. Ihre knallharten Kritiken zu Blockbuster Trash gibt es bei http://www.filmosophie.com Neben ihrer journalistischen Tätigkeit bietet sie feministische Skript-Beratung und Drehbuchlektorat an, damit es in Zukunft weniger Verisse von Frauenseite gibt.

Blog:
http://filmloewin.de/

Hinweis zur Bewerbung für den 1. Awareness Preis

Bitte sendet eure Arbeit (bzw. ihre Dokumentation) und das ausgefüllte Anmeldeformular an gleichstellung@hfg-asta.de. Teilnehmen können Studierende der HfG, sowie Absolvent_innen der Jahre 2016 und 2015. Das Anmeldeformular findet ihr hier:  http://www.hfg-asta.de/formular.pdf

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Urmila- Für die Freiheit

Film über junge nepalesische Freiheitskämpferin auf Kinotour in Frankfurt

Filmplakat UrmilaUrmila – für die Freiheit, Dokumentarfilm, FSK 0, Prädikat besonders wertvoll

Samstag 28.05.2016 19:00

Cinema, Roßmarkt 7, 60311 Frankfurt am Main Innenstadt

Urmila Chaudhary ist eine junge nepalesische Frau, die sich für Kinder und Mädchen einsetzt, denen das gleiche Schicksal droht wie Ihr. Sie hat 12 Jahre als Haussklavin, als Kamalari, geschuftet.

Heute ist Sie eine der Wortführerinnen, des  von ehemaligen Kamalari gegründeten „Freed Kamalari Development Forum“ (FKDF).

Im  Film geht es nicht darum die Frauen und Mädchen in Ihrem Elend zu zeigen und Sie damit in Ihrer Rolle als Opfer von Menschenhandel  festzunageln, sondern der Film versucht an diesem Einzelschicksal zu ergründen,  woher Urmila diese Resilienz nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und für andere zu kämpfen, nachdem Ihre Befreiung  gelungen war. Woher kommt die Kraft sich für andere einzusetzten und Empathie zu entwickeln, die man selbst nicht erfahren hat.  Dabei werden aber auch Ihre Probleme und Ihre Dämonen aus der Vergangenheit nicht ausgespart. Das macht den Film unserer Ansicht wertvoll und vielschichtig, ohne die bornierte Münchhausen Attitüde, wenn man nur will, kann man sich am eigenen Schopf aus dem Dreck ziehen.

Gemeinsam mit  der  Organisation „Freed Kamalari Development Forum“ (FKDF)  hat Urmila schon über 13:000 Mädchen  aus der Haussklaverei befreit. Ein bewegendes Porträt, wie die Süddeutsche Zeitung urteilt, über eine Freiheitskämpferin.  Neben  der Befreiung bietet FKDF auch  neue Chancen durch eigens entwickelte Bildungs- und Ausbildungsprogramme.

Der Film im Berliner Farbfilm Verleih läuft vorerst  nur am Samstag 28.05.2016 19:00 im Cinema, Roßmarkt 7 60311 Frankfurt am Main Innenstadt, Telefon  069/21 99 78 55.

Die Credits für die Regisseurin wollen wir als Frauenorganisation natürlich auch nicht auslassen:

„Susan Gluth [ist] das bewegende Portrait einer unbeugsamen Freiheitskämpferin gelungen“ „Empfehlenswert“ DEUTSCHLANDFUNK

Link FKDF  Nepalesisch und Englisch Freed Kamalari Development Forum

Englische FKDF Seite

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